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Pädagogisches Konzept | Tagesablauf

Pädagogisches Konzept

Download: Konzept der Weidenschule

naturnahe Grundschule mit Montessoripädagogik

Freiarbeit, Teil der Montessoripädagogik

naturnahe Grundschule

Grundschule sind vier Jahre Kindheit

Ruhe- und Spielraum in der Weidenschule

Nachmittagskurse

Projektwochen - vielfältige Zugänge zu einem Thema

Freiarbeit - selbstständiges Lernen

lehrerzentrierter Unterricht während des Fachunterrichtes

lernen durch spielen

Lernen mit Kopf, Herz und Hand (und Fuss)

vernetztes Lernen ( Lernen in der Kommune / Nelecom


Bildung für nachhaltige Entwicklung

Lernen ohne Erfolgsdruck

Lernen ohne Erfolgsdruck

Ziel iste ein achtsamer Umgang miteinanderBildung für nachhaltige Entwicklung

EINE IDEE
Es ist die Idee einer naturnahen Grundschule mit Montessoriansätzen,
einer Grundschule in der das Lernen Freude macht und in der jedes
Kind nach seinem Tempo und seiner Begabung lernen kann.

ZWEI TÜREN

1- Montessoripädagogik
Unsere Schule orientiert sich an der Pädagogik von Maria
Montessori. Diese beinhaltet unter anderem, dass speziell in der
Montessoripädagogik geschulte Lehrer an unserer Schule arbeiten,
die Kinder beobachten und auf ihrem individuellen Leistungsniveau
abholen. Mit dem Wissen über die sensiblen Phasen des Lernens,
der Polarisation der Aufmerksamkeit und der vorbereiteten Um-
gebung, schaffen wir ein Umfeld, in dem jedes Kind seine Fähigkeiten
und Fertigkeiten individuell entwickeln kann. Gelernt wird in Doppel-
klassenstufen (1./2. sowie 3./4. Klasse).

2 - Naturbezug
Naturbezug bedeutet an unserer Schule, den Kindern zu ermög-
lichen, sich im Unterricht, in der Angebotszeit und auch in den
Pausen viel in der Natur aufzuhalten. So wird die Einladung der
Natur zum Lernen durch bewegen, spielen und entdecken genutzt.
Auch gesunde Ernährung ist uns wichtig.

SYSTEMISCHES DREIECK
Erfolgreiches Lernen in der Schule setzt eine enge Zusammen-
arbeit zwischen Eltern und Pädagogen voraus. In diesem Sinne bilden
Eltern, das pädagogische Team und die Kinder ein Dreieck, welchem
in der Schule eine erhöhte Bedeutung zukommt.

VIER JAHRE KINDHEIT
Die ureigenen Bedürfnisse der Kinder müssen Beachtung finden
und Zeit und Raum dafür geschaffen werden. Sie sollen Geborgen-
heit erfahren, Selbstständigkeit üben, Spielen, sich bewegen dürfen
und das Gefühl haben dürfen, der ganz eigenen Neugier
nachzugehen zu können, eben Kind sein zu dürfen.

FÜNF WOCHENTAGE
Die Schule ist eine teilweise gebundene Ganztagsschule, das heißt
nachmittags finden Kurse und teilweise auch Unterricht
(1./2. Klasse 1x und 3./4. Klasse 3 x) statt. Verpflichtend ist die
Anwesenheit nachmittags allerdings nur im Falle des Unterrichts.
Nachmittags wird in den Fächern Sport, Kunst, Werken, Schulgarten
oder Musik unterrichtet. Ausgleichend dazu haben die Kinder lange
Pausen und nach dem Essen zusätzlich noch 45 min freie Spielzeit,
so dass ein sinnvoller Wechsel aus Lernen und Entspannung
stattfinden kann.

SECHS PROJEKTWOCHEN
In Projektwochen wird ein Thema auf vielfältige Weise beleuchtet
und bearbeitet. Die Themen werden von den Kindern vorgeschlagen
und mitbestimmt. Grundbausteine hierfür bilden außerdem der
Thüringer Bildungsplan, der Jahreskreislauf sowie aktuelle und
geschichtliche Themen. Dabei werden alle Fachunterrichtsfächer
aber auch die freien Kulturtechniken in die Projekte einbezogen und
das Thema so umfassend und vielseitig erschlossen. Die Kinder lernen
und forschen für jeweils eine Woche klassenübergreifend an einem
speziellen Thema. Insgesamt 6 Projektwochen wird es in einem Schul-
jahr geben.

SIEBEN GEDANKEN ZUM LERNEN
1 - Selbsttätiges Lernen – Freiarbeit
Während der Freiarbeit wählt jedes Kind seine Tätigkeit aus Angeboten,
die auf dem Thüringer Lehrplan basieren, in einer vom Lehrer vorberei-
teten Umgebung frei aus und beschäftigt sich damit. Montessori-
materialien sind konkret für dieses selbstständige Lernen der Kinder
entwickelt worden. Ein individueller Wochenplan hilft den Kindern
langfristige Lernziele zu erreichen. Das Kind hat so die Möglichkeit in
seinem Tempo zu lernen, Selbstständigkeit zu üben und sich Lern-
techniken anzueignen.

2 - Angeleitetes Lernen – Fachunterricht
Angeleitetes Lernen bedeutet die Vermittlung von Grund- und
Überblickswissen durch den Fachpädagogen, welches ein hohes Maß
an Kommunikation erfordert (z.B. Englisch, Deutsch, Mathematik,
Sachkunde) und das Erlernen von nachhaltigen und vielfältigen Lern-
methoden. Dieser Fachunterricht orientiert sich am Thüringer Lehrplan.
Wie im Stundenplan ersichtlich, findet ein zeitlich sinnvoller Wechsel
zwischen angeleitetem und selbsttätigem Lernen statt, um Ressourcen
und Kompetenzen der Kinder zu nutzen und zu fördern.

3 - Lernen durch Spiel
Zweierlei Arten von Spiel kommen im Schulalltag zum Tragen: das
didaktische Spiel, welches bewusst eingesetzt wird um Bildungsprozesse
zu unterstützen, und das freie Spiel der Kinder. Kinder begreifen sich und
die Welt um sich herum vor allem durch Spielen. Spielen bedeutet für sie
eine aktive Auseinandersetzung mit ihrer gesamten Umwelt. Dieser Fakt
wird im Schulalltag berücksichtigt.

4 - Ganzheitliches Lernen
Ganzheitliches Lernen bedeutet das Lernen mit Kopf, Herz und Hand.
Das Kind wird als ganze Person wahrgenommen und deshalb in
seiner gesamten Persönlichkeit gefördert: kognitives, affektives und
psychomotorisch-instrumentelles Lernen wird gleichermaßen einbezogen.
Ein Lernen mit allen Sinnen wird ermöglicht.

5 - vernetztes Lernen: Lernen in der Kommune / Nelecom
Das ganzheitliche Lernen sollte nicht nur in der Schule stattfinden.
Unsere Schule will sich im Sinne der Ganzheitlichkeit mit außerschul-
ischen Lernorten vernetzen und vielfältig sein. Vielfalt heißt, eine Vielfalt
an Lernorten und eine Vielfalt an Lerngelegenheiten. Daraus erschließt
sich der Begriff Nelecom: die Schule soll um die Dimension der Kommune
erweitert werden.

6 - Lernen die Zukunft zu gestalten /
Bildung für nachhaltige Entwicklung

BNE soll Menschen in die Lage versetzen, Entscheidungen für die
Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene
Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen
Weltregionen auswirkt. Das Ziel, die Gesellschaft im Sinne einer
nachhaltigen Entwicklung zu gestalten, ist ein langfristiges Bildungsziel
und wird in der Grundschule vor allem durch die Erweiterung der so
genannten Gestaltungskompetenzen vermittelt.

7 - Lernen ohne Erfolgsdruck –
Lernstand- und Entwicklungseinschätzung

Die schriftliche Einschätzung wird in Form eines umfangreichen
pädagogischen Entwicklungsbuches, welches das pädagogische
Team für jedes Kind erstellt, erfolgen. Zusätzlich dazu wird zum
Schuljahresende ein ausführliches Wortgutachten in Schriftform
erstellt. Am Ende des Grundschulbesuches wird eine ausführliche
schriftliche Einschätzung zur Information für die Eltern und die weiter-
führende Schule ausgereicht. Die Einschätzung der Fähigkeiten der
Kinder erfolgt auf der Grundlage des Thüringer Lehrplans.

ACHTSAMKEIT
Achtsamkeit bedeutet, bewusst die Augenblicke des Lebens, das
JETZT ohne Bewertung wahrzunehmen. Kinder bringen viel
Achtsamkeit und Entdeckerfreude mit auf diese Welt. Achtsam-
keitspraxis an unserer Schule bedeutet, dass wir Erwachsene
(Pädagogen, Betreuer, Eltern) uns der Vorbildwirkung bewusst
sind und uns bemühen, immer wieder gegenwärtig zu sein, genau
hinzuschauen, zu(zu)hören und sich in das Kind einzufühlen.








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